Gobi March Blogs 2013

Robeto Rivola

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Gobi March (2013) blog posts from Robeto Rivola

10 June 2013 03:03 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Selbst in der entfentersten Provinz Chinas mit wenig Flugbewegungen erlebt man Flugversp

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07 June 2013 07:58 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Nach einer weiteren nassen Nacht und ein paar nassen Kleider wegen Wasser im Zelt der Start zur langen Etappe. Die Frage war: stelle ich mich auf einen Lauf wie den Swiss alpine Lauf von Davos oder auf den kommenden Islandlauf? Wie in Davos fuehrte die Strecke ueber Stock und Stein auf ca 75 km mit einer Passueberquerung auf 2800 m. Und wie in Island waren vier Jahreszeiten an einm einzigenTag angesagt.

Ich bin wie gewohnt verhalten auf den ersten 15 flachen km gestartet und manchmal das Tempo abgezogen, um ein paar Konkurrenten bereits zu ermueden. Die weiteren 15 km Steigung haben sich als rennbar erwiesen, fuer Kristina so aehnlich wie von Santa Maria Richtung Ofenpass, ich konnte das Training gut abrufen und vier Leute abhaengen. Die ganze Zeit hatten wir Nieselregen und die Temperaturer erlaubtn ein angenehmes Tempo. Dann ploetzlich auf ca 2200m hatten wir Wind und Hagel, so musste ich anhalten und Handschuhe, die fantastische Berghaus Windjacke und einen umfunktionierten Muellsack anziehen. Es war so kalt, dass ich es nichtbfertig gebracht habe, saemtliche Riemen meines Ruecksackes zu schliessen. Als wir auf die letzten ganz steilen 300 Hoehenmeter abgebogen sind, hat es angefangen zu schneien. Die Bergtrainings haben es mir erlaubt, mein Tempo durchzuziehen bis auf dem Pass auf 2800 m. Schnell die Hilfe einer Voluntaerin in Anspruch genommen, um die Riemen festz zu ziehen, und dann 800 Hoehenmete runtergebrettet, wo endlich die Sonne wieder schien. Dann am Checkpoint 6. nach ca 60 km und in 10. Position entschuldigt sich und stoppt mich ddr Renndirektor. Die ersten neun waren auf der kommenden Steigung wohl unterwegs, das Rennen musste aber wegen schlechter Meteo gestoppt werden. Ok, part of the game, ich habe meinen Proteindrink und den Buendnerfleisch ausgepackt. Weitere Konkurrenten haben begonnen zu schimpfen, die erste Frau weinte. Ich habe geholfen, den Entscheid zu erklaeren, bis alle sich beruhigt haben.

Busfahrtzuerueck zu einem Jurtencamp, da die Zelte zu nass waren. Erneut bitterkalte und feuchte Nacht bis zum Entscheid heute morgen, dass wir erst morgen ca 15-20 km laufen werden, da heute zuviel Schnee auf den Bergen liegt.

Nun liegen wir den ganzen Tag in unseren Schlafsaecken und tauschen unsGeschichten aus. Mittlerweile ist es 15 Uhr undbwir warten immer noch auf die gespendete Pasta, die um Mittag haette eintreffen sollen. Fast alle haben wir fast keine Nahrubg mehr, da wir wegen der Kaelte mehr als geplant essen mussten. Die Koreaner haben einen Laden in der Naehe ausfindig gemacht und sich am sich besaufen ...

Ich melde mich wiederaufFacebook und auf meinem Blog Mitte naechster Woche wieder. Danke fuereure Unterstuetzung, ich fliege am Montag ganz zufrieden und erfuellt heim.bisbbald mit einem grossen Smile.

PS Wer meine Tochter Silvia kennt, kann ihr heute einen schoenen Geburtstag wuenschen. Silvia, happz birthday and enjoy it!!!!!!!

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05 June 2013 02:47 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Gestern Nachmittag habe ich mir die heutige Streckenfuehrung mit dem Gesamtersten, dem Italiener Stefano. Wir sind zum Schluss gekommen, dass zwischen km 10 und 20 sich die besten Gelegenheiten bieten. Gesagt, getan. Nach einer wieder kalten und feuchten schlotternden Nacht sind wir bei Nieselregen gestartet. Eigentlich recht angenehm zum Laufen. Nach dem ersten Checkpoint bei km 10 mussten wir einen Fluss ueberqueren. Ich war mit einer Gruppe von ca. 10 Leuten unterwegs, jeder suchte nach Steinen, um die Fuesse trocken zu halten. Ich habe das Risiko genommen und schnurstracks durchs Wasser gelaufen. Dann etwas auf einer leicht steigenden Hochebene Gas gegeben - ich fuehlte mich wie auf alpinem Weideland. Nur: anstatt Kuehe hatte es Schafe und galoppierende Pferde. Zusammen mit der mittlerweile fuehrenden Frau haben wir uns abgesetzt. A propos, Anne-Marie: ich kann die beiden Frauen mit Gespraechen nicht ablenten: sie laufen staendig an der Grenze, koenne kaum sprechen. Wir konnten unseren Vorsprung halten, auf den letzten 10 km musste Johanna sich zurueck fallen lassen (sie war eben am Limit) und ich konnte noch um Platz 8 sprinten.
 
Morgen 75 km, wir steigen bis 2800 m hoch. Die Beine sind langsam muede. Es ist ein noch langsameren Start angesagt. Und viel viel smiling sowie Gespraeche mit meinem Schlittenhund, der mich bisher wunderbar gezogen und unterhalten hat.
 
Ein paar Bemerkungen: sorrz fuer die Tippfehler aber die Tastatur ist soo klein, und im Freien ist es schwierig auf den Bildschirmen zu lesen. Danke fuer eure Unterstuetzung, eure Kommentare kommen mit ein paar Tagen Verspaetung an und abgeschnitten ... Anscheinend was ueber 250 Zeichen ist, geht verloren. 
Auf der Website in der Rubrik Videos ist vermutlich ein Kurzinterview mit mir. Heute Abend gebe ich dann ein laengeres fuer ein chinesisches Dokumentarfilm.
 
leute, ihr koennt mit mir smilen, mir geht es wuuunderbaar und ich spuere euch!

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Peter Schmid

Posted On: 07 Jun 2013 07:46 pm

Hallo Roberto Du besch en coole Siech!!! Bravo, weiter so!!! Smile Peter

Rudolf Anderegg

Posted On: 06 Jun 2013 10:29 am

Hello Roberto, I see you are doing very well and keep on running and smiling. Talk to your husky and run like a horse. Cheers, Rudi

Argy Papathanasopoulos

Posted On: 06 Jun 2013 10:00 am

Ciao Roberto!Ancora un'altra ottima prestazione in questa dura gara!Certo per gente come te (....di montagna) il nuovo corso di Gobi ti da un grande vantaggio. Ti aspettiamo nei primi dieci, sempre sorridente e fresco come se fossi per una passeggiata. I migliori auguri per un bel fine di questa avventura e aspettiamo a vedere le tue foto per viaggiare insieme a questo meraviglioso angolo del mondo.Stammi bene!

04 June 2013 01:51 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Als Skifahrer kenne ich blaue, rote und schwrze Skipisten, wobei schwarz der schwierigste Schwierigkeitsgrad - bergrunter - ist. Die Farbe der heutigen Steigung war unbeschreiblich. Noch nie so viel Hoehenunterschied auf einer so kurzen Distanz gesehen bzw. gelaufen. Wir waren die meiste Zeit auf allen Vieren, dies auf 500 Meter Hoehenunterschied! Die Militaerstrasse runter vom Berg war so steil, dass ich sie kaum mit meinem 4x4 hochfahren koennte. Ich bin sehr verhalten gelaufen, da die Woche noch lang ist. Deshalb bin ich nur als 13. oder 14. ins Ziel gelaufen. Zudem hatte ich nach etwa 15 km Anzeichen von Muskelkraempfen, die ich dank Salztabletten und genuegend trinken loesen konnte. Leider war der letzte Streckenteil so fies gesetzt, dass man immer wieder nch den Markierungsfahnen suchen musste. Dabei habe ich etliche Misstritte gemacht, Peter ich musste an dich denken. Der Fuss ist bereits verarztet und bandagiert, sollte kein Problem sein.

Gestern Abend hat es stark geregnet, im Zelt haben wir alle ziemlich gefroren, auch da wir nahe einem Fluss waren und die Luft sehr feucht war - abgesehen vom Laerm des Hochwasser fuehrenden Flusses.

Stef, weitere Tierarten habe ich nicht gesehen, Karin das Mentaltraining zaehlt sich aus, Cristina unsere ausgetueftelte Yogauebungen wecen im Camp viel Interesse. Jetzt Fuesse hochlagern und weiterhin smilen!

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Peter Schmid

Posted On: 05 Jun 2013 07:31 pm

Lieber Roberto Was heisst hier nur 13. oder 14., du Wahnsinnskerl!!! Weiter so and smile :-))))))) Liebe Gruesse Peter

Mirco Rivola

Posted On: 05 Jun 2013 09:08 am

Wie immer vorne mit dabei, jetzt heisst es durchhalten oder deiner Einstellung entsprechend durchsmilen :)

03 June 2013 07:54 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Heute bin ich weder gestuerzt noch habe ich mich verlaufen. Der gestrige Tag war mir eine Lehre. Heute war gemaess Organisatoren eine einfache,fast flache (+800, -600 Meter) auf der Marathondistanz angesagt. Alle Konkurrente hane sie als sehr schwierig empfunden. Es hatte lange geraden auf sogenanntem Gobi-Boden. Das heist, dassn in den Grasfeldern sehr viele tueckische Steine und Loecher versteckt sind. Wir hatten sehr lange Geraden, die nebst der Konzentration, um nicht zu stolpern sehr viel kopfarbeit sprich Motivation erforderten. Zum Glueck hatte ich meinen Schlittenhund dabei, der mich motiviert und gezogen hat. Heute hat es sich wieder erwiesen, dass die Rennerfahrung zaehlt. Viele junge Konkurrenten sind wie Raketen gestartet, ich habe sie eins nach dem anderen eingeholt und anscheinend mich als 9. klassiert.

 

Heute wurden wir um 5 Uhr vom Regen auf dem Zeltdach geweckt. Zum Glueck war er nach einer Stunde vorbei und wir durften wieder ueber 30 Grad geniessen. Im Camp angekommen konnte ich mit Joel in einem eiskalten Fluss baden (noch kaelter als die Engadiner Seen) und die Kleider waschen. Kaum fertig ist ein gewaltiger Gewitter eingetroffen (wir sind am Fuss des Altai Gebirges, gleichzeitig die Grenze zum Kasachstan). Nun muss ich schauen, dass die Kleider bis morgen trocknen …. Und die vorgeschriebenen Abzeichen am t-Shirt naehen, sie haben sich durch den Schweiss geloest.

 

Fuer Stefs Toechter: heute habe ich wieder viele Schafe, Kuehe, Pferde, einen Falken und sogar einen Wuestenfuchs. Leider war er schneller als ich, und ich konnte ihn nicht fotografieren. Zudem habe ich das “sssst” von einigen Schlangen gehoert …

 

Morgen eine kuerzere Etappe, 36 km mit +1300 und -1100 meter. Der dritte Streckenteil ist als “very difficult” angegeben – mal schauen, was dies bedeutet.

Der dritte Tag ist fuer den Koerper erfahrungsgemaess immer der Schwierigste.

 

Wir koennen die Blogs in einer schoenen mit Teppichen verkleideten Jurte schreiben, das einzige Problem ist, dass wir am Boden sitzen. Wie kann ich nun aufstehen?

Herzlichen Dank an alle fuer die Nachrichten: leider kann ich sie erst mit einem Tag Verspaetung lessen. Aber ich weiss, dass ihr alle bei mir seid und mir die noetige Energie gebt. Laechelt mit mir!

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Peter Schmid

Posted On: 05 Jun 2013 07:28 pm

Lieber Roberto Keep smile and get up :-) Gratuliere zum 9. Rang. Zum Glueck bin ich nicht mit dabei, ich haette keine Chance gegen dich. Aber der Weg ist das Ziel und Genuss ist das Wichtigste. Machs guet Liebe Gruesse Peter

02 June 2013 02:12 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Wir sin dim ersten Camp angekommen, in einer Steppenlandschaft mit den Bergen im Visier, die wir in den naechsten Tagen erklimmen warden. Morgen ist ein Marathon ueber 42 km und 1200 Hoehenmeter angesagt. Ich werde wie immer langsam starten, auch weil auf den ersten 10 km wir um 500 Hoehenmeter steigen warden. Erstes Erfolgserlebnis: mein Gepaeck ist zum ersten mal unter 7 Kg. 6900 Gramm, was in etwa dem Trainingsgewicht entspricht. Die grosse Unbekannte ist die Waerme, wir liegen noch tief auf 500 Meter ueber Meter, und wir haben bsetimmt ueber 30 Grad Temperatur. Ich habemir den Wetterbericht angeschaut und etwas spekuliert und keine warmen (und relativ schwere) Kleider mitgenommen; mal schauen, wie es in der Hoehe aussehen wird (wir steigen am 5 Tag bis 2800 Meter). Zusammenefasst: Es gelten die besten Praemissen fuer Run and Smile! PS Wer mir schreiben moechte: macht es mir bitten nach, keine Umlaute! Sonst bringen die amerikanischen Laptops den ganzen Text durcheinander und machen ihn unlesbar

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Peter Schmid

Posted On: 05 Jun 2013 07:25 pm

Lieber Roberto Ich druecke dir ganz, ganz fest die Daumen!!! Liebe Gruesse Peter

Hannisze Yong

Posted On: 03 Jun 2013 09:03 pm

Well done, Roberto! We have only seen your result on Stg1. Still waiting for Stg2. I hope you are not too cold. Saw a photo of you smiling broadly at Stg 1. Stop making it look so easy!! You look like you were skipping in the air :-). All the best. Jia You!!

Elena Polyakova

Posted On: 03 Jun 2013 12:44 pm

Roberto good luck and enjoy the race :). Best regards...

Claudia Jann

Posted On: 03 Jun 2013 09:55 am

Hallo Roberto, ich wuensche Dir viel Erfolg, Durchhaltevermoegen und tolle Erlebnisse in der Wueste! Ich halte die Daumen fuer gutes Gelingen und bin beeindruckt was Du hier durchziehst! Weiter so!

Anne-Marie Flammersfeld

Posted On: 03 Jun 2013 08:27 am

Grande Roberto! You are soing so well I that must be the high altitude training in St. Moritz! Keep on rocking the Gobi with all my best thoughts of you! Rock n Roll!

Shrimathi Swaminathan

Posted On: 03 Jun 2013 04:23 am

What a start, Roberto! I am thinking of you in the beautiful Gobi!

Rudolf Anderegg

Posted On: 02 Jun 2013 07:49 am

Hello Roberto, wir wuenschen dir einen guten Start. Bis bald, Rudi und Monika

Edelweis Briner

Posted On: 02 Jun 2013 03:51 am

Hi Robert!!! I wish you the best. Success in Gobi.

01 June 2013 08:45 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi

Typisch Mann und typisch Roberto
 
Es stimmt doch: ein Mann kann nicht zwei Sachen gleichzeitig tun. Anne-Marie ich habe deinen Spruch Lets rockand roll zu ernst genommen. Episode Nummer 1: beim Lsufen auf einem Trampfelpfad wollte ich trinken. Resultat: schoen auf die Nase bzw. auf die Knie geflogen, und dies bereits bei km 5. Zur Beruhigung von Kristina, das ist nicht so schlimm wie vor zwei Wochen, ich konnte ncoh 5 Stunden weiter laufen und finishen. Episode Nummer 2: Schafe fotografieren und auf dem Pfad bleiben. Rssultat: ich habe mich fast verlaufen. Zum Glueck hat mich ein Japaner zurueck gepfiffen.Der Boden ist sehr technisch, ich bin froh um meinen Entscheid, als Schuh den Asics Trabuco mitgenommen zu haben. Vielleicht erweisen sich meine zwei Unfaelle als Gluecksfall: nun bin ich viel aufmerksamer und konzentriert, um die Tuecken der Strecke zu meistern.
 
Rennbericht: langsam gesatrtet, beim ersten Checkpoin in 20. Position, beim zweiten Checkpoint sassen bereits etwa 5-6 Mitlaeufer, die ihre Pulver verschossen hatten. Wir sind in trockenen Flussbetten, auf Sndstrasen, in Steppenlanschaften und auf Huegeln gelaufen. Die Strecke war recht coupiert, etwa 1200 m bergauf und 800 bergrunter auf der Marathondistanz. Highligt der Strecke waren etwa 200 Hoehenmetern auf Treppen, hoch zu einem heiligen Berg, begleitet von Gebeten via Lsutsprechern. Fuer Stef und seinen Toechtern: ich habe Schmetterlinge, Kuehe, Schafe, Pferde und Kamele gesehen und fotografiert.
 
Auf den letzten zwei Kilometern wollte ich einfach auslaufen, wurde abre von den zwei fuehrenden Frauen in einem horrenden Tempo eingeholt und habe mich zu einem Endsprint mitreissen lassen. Resultat: 10. Platz und eine halbe Stunde schneller als erwartet. Jetzt die Kriegsblessuren pflegen und mich fuer die morgige Etappe erholen. Fuer Kristina und Anne-Marie: Joel ist mit einem starken Italiener gelaufen, sie sind zeitgleich ins Ziel gekommen.
 
Run and smile!

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Peter Schmid

Posted On: 05 Jun 2013 07:23 pm

Hallo Roberto Du bist einfach ein Wahnsinnskerl!!! Gratuliere und weiter so! Liebe Gruesse Peter

20 May 2013 03:42 am (GMT+08:00) Beijing, Chongqing, Hong Kong, Urumqi




Plötzlich realisiere ich, dass ich heute in zwei Wochen in der Gobiwüste aufstehen und meinen Frühstück vorbereiten werde. Also nichts wie vom vormittäglichen Schneegestöber profitieren und die altbewährte Nahrung für das nächste Abenteuer vakuumieren: Müesli, Expeditionsnahrung, Bündner Fleisch, Pistazien, Granakäse. 



Auch die Getränke müssen sorgfältig vorbereitet und dosiert werden: Kohlenhydratpulver fürs Trinken während, Proteinpulver zur Erholung bzw. zum Muskelwiederaufbau nach dem Lauf. Für die Auswahl wurde ich bereits vor einigen Monaten von meinem Getränkesponsor "Sponser" beraten.



Nahrung und Getränke müssen möglichst kalorienreich und leicht sein. Ich habe meine in den Wüsten und im Training gesammelten Erfahrungen ausgewertet und in einer Tabelle das Verhältnis Energie/Gewicht für etliche Nahrungsmittel aufgelistet. Dabei musste ich auf einige "Sonderwünsche" verzichten: Toblerone (na ja, es würde ein Schoggifondue geben), Pizza, Steaks, Bier, Cola, und noch viel mehr ...




Das Resultat: ich werde während der ganzen Woche 14'617 Kalorien oder 2'100 Kalorien pro Tag verzehren. Der Veranstalter schreibt mindestens 2'000 Kalorien pro Tag vor. Wenn man bedenkt, dass mein täglicher Grundumsatz an einem normalen Arbeitstag bei 1'400 Kalorien liegt, besteht meine Reserve aus 700 Kalorien. Ich wage nicht auszurechnen, wieviele Kalorien ich tatsächlich bei den 4 bis 12-stündigen Läufe verbrauchen werde. Die Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass ich ein paar Kilo versteckte Fettreserven habe, die ich dann anzapfen kann.
 
4 Kg Nahrung

Aus meinen Berechnungen geht zudem hervor, dass die Nahrung 4 Kg und 37 gr wiegen wird. Positiv angeschaut: das heisst, dass mein Rucksack sich täglich um 577 gramm erleichtern wird. Wieviel ich gesamthaft auf dem Rücken tragen werde, berechne ich in der kommenden Woche nach der definitiven Auswahl der Ausrüstung. Mehr dazu in einer Woche an dieser Stelle.

1 Million Schritte für Special Olympics Schweiz

Das Projekt 1 Million Schritte geht weiter: in der Gobiwüste werde ich weitere 250'000 Schritte für die geistig behinderten Athleten von Special Olympics Schweiz laufen und dabei drei Viertel der Distanz erreichen, die ich mir vorgenommen habe.

Diese Woche hatte ich einen regen Austausch mit meinem Kollegen Joel, der seinerseits für Special Olympics USA laufen wird. Hier ist schon mal eine Story über sein Projekt "Nothing is impossible" zu lesen. Nächste Woche soll eine Story über uns beide erscheinen.

MIttlerweile habe ich auch das Werbematerial von Special Olympics Schweiz erhalten:


T-Shirts, Caps, ein Wimpel, Pins, Kleber und sogar eine Goldmedaille sind eingetroffen!


Ein gutes Omen! Eine Goldmedaille von Special Olympics Schweiz
Zur Finanzierung der Aktivitäten von Special Olympics Schweiz können Sie weiterhin Geld über mein Konto 60-253420-6, Rivola Special Olympics, Zürich spenden. Ich werde dann für Sie die gespendete Anzahl Schritte laufen.

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Reto Hunziker

Posted On: 04 Jun 2013 10:47 am

Dei Roberto Gib deinem Schlittenhund eine Extraportion Buendnerfleisch und er wird dich genuesslich in Ziel bringen!!!!!! take care, bin stolz auf dich!!!! Gruz Reto

Peter Schmid

Posted On: 30 May 2013 02:44 am

Lieber Roberto Ich wünsche dir für den bevorstehenden Gobilauf alles, alles Gute. Ich denk an dich und werde dein Rennen verfolgen. Bleib bei deinen Gedanken immer positiv, wie du das schon X-Mal bewiesen hast. Ganz liebe Grüsse Peter