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Atacama Crossing Blogs 2012
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PostsAtacama Crossing (2012) blog posts from Uwe Paschke
10 March 2012 12:10 pm (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
gestern gab es nach der langen Etappe einen Ruhetag.
Unser Zeltlager glich einem Lazarett. Stellt Euch vor, ein ganzes Fussballfeld voll roher Eier ueber welches 150 leidende Sportler mit krummen Beinen humpeln.
Jeder ist betroffen. Auch mich hat es mit fuent kleineren Blasen erwischt, wovon allerdings zwei (kleiner Zeh und Ferse) bis aufs rohe Fleisch gehen. Also verarztet jeder so gut es geht seine Wehwechen. Man kann dabei gut jodeln lernen. Ein bisschen Jod auf die offenen Wunden - und ahhh, ist es schoen, wenn der Schmerz nachlaesst.
Die heutige Etappe wurde kurzerhand wegen des schlechten Zustandes vieler Laeufer von 11 auf 7 km verkuerzt. Schade.
Los ging es um 10 Uhr. Wie die wilden Pferde rasen wir los. Die ersten 50 setzen sich schnell ab. Das Laufen fuehlt sich ungefaehr so an: Hoelle, Schmerz, Schritt, Schritt, Hoelle, Hoelle, Hoelle. Aber was sollen die sagen, die Handteller grosse Blasen an beiden Ballen bis aufs rohe Fleisch haben, oder Dieter dessen Fuesse man gar nicht mehr vor lauter Tapes sieht und die nur noch ohne Einlagen in die Schuhe passen.
Ich komme in Schwung und hole auf. Die Sonne knallt, das Wasser schuette ich weg, da bei dem Tempo ohnehin nicht mehr getrunken werden kann. Ich pese durch einen 20 cm tiefen Fluss, volle Kartoffel, sauge mich nach und nach an die Laeufer vor mir heran und schon kommt San Pedro. Nur noch drei km. Full Speed. Die Touristen gaffen und koennen nicht verstehen, was wir da treiben.
Vor dem Ziel sehe ich meinen Freund Kurosch und meine Zeltnachbarin Sandy (Frauenzweite). Packe ich die noch, will ich die noch packen?. Nein, gluecklich strahlend rennen wir durchs Ziel und bekommen von Alina, der Rennorganisatorin, eine Riesenmedaille um den Hals. Sie umarmt jeden Schweisslappen von uns, man hat die einen tollen Job.
Es gibt Pizza und kalte Cola. Wow, das ist echt gut. Es gibt 1000 Umarmungen, Fotos und Gratulationen.
Nach einer Stunde gehe ich ins Hotel und dusche und mache aus dem alten Mann im Spiegel wieder einen Menschen. Schnell noch die Klamotten waschen, sonst komme ich morgen nicht durch die Gepaeckkontrolle.
Heute Abend gibt es die Siegerehrung und eine grosse Feier. Morgen um 7 beginnt die laengste Etappe: 15000 km nach Hause.
Liebe Freunde, danke fuer Eure Unterstuetzung. Ich freue mich auf Euch. Ein tolles Abenteuer geht zu Ende.
Chiles Wueste ist wunderschoen. Gobi ich komme.
Die besten Gruesse, Euer Uwe
09 March 2012 05:02 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
morjens, eigentlich wollte ich euch gestern abens noch bloggen, aber wir hatten ein gewitter.
wie war the long march? unendlich lang und unglaublich heiss. wie immer ging es um 8 uhr los.
im gegensatz zu vielen anderen bin ich gemuetlich losgejoggt und hatte schon bei cp 1 viele schnellstarter wieder eingesammelt. ich merkte, das wird mein tag. cp 2 und 3 habe ich rennend bei relativ einfachem streckenverlauf zurueck gelegt.
nach cp 3 kamen wir in eine salzkrustenwueste. joggen und powerwalken und haxen verbiegen. die mittagshitze gluehte in dem talkessel. mein laufkollege hat 48 grad gemessen, aber dafuer war es wenigstens windstill.
ploetzlich quelte mich ein blase am kleienen zeh, die ich auf offener strecke zweimal verarzten musste. aber es ging weiter.
dann bei km 35 kam der funny joke. wir mussten ein sandduene bei ca. 70 % steigung 150 m hochkrabbeln. atemlos oben angekommen rannten wir ueber einen berggrat und wieder eine steile duene hinab zu cp 4. ok jetznochmal in der mittagsglut von km 43 zu km 57. 14 km durch ein endloses ausgetrocknetes flussbett. kein windhauch. sauna.
ein kleiner japaner haengte sich an mich dran uned wir powerten nonstop zu cp 5.
schoen, next cp in 8,5 km, weiter ging es, es kuehlte sich ab, rueckenwind, also nach 60 km energie reserven mobilisiert und bis zu cp 6, dem letzten cp, nahezu durchgerannt.
nach cp 6 ging es 200 m ueber salzlumenteppiche hinauf ins valle de la luna, 6 windsetaerken gegenwind, puhh, langsam wurde es hart. endlich ging es wieder bergab. kann ich noch rennen, nein, aber ich will. ich sammele diversen gehende laeufer ein und werde bergab immer schneller. das camp kommt in sicht, ich fliege. mit einem traenchen im auge erreiche ich nach 10:52 h gluecklich das ziel. wow, warum habe ich eigentlich taschenlampen mitgenommen?
Platz 34, das war halt mal mit 74 km eine schoene etappe.
getrunken habe ich ca. 12 liter wasser. 250 gramm carboloader, 100 gramm peronin (astronauten-fluessignahrung), 15 saltsticks, 1 mal pipi, das wars.
abgenommen habe ich bisher ca 4kg.
am abens gab es ein gewaltiges gewitter, so dass die rennleitung die letzten 30 laeufer von der strecke geholt hat. die durften heute wieder raus.
fuer uns ist ruhetag. morgen nochmal mal ein paar schritte und wir sind im ziel.
man das waren jetzt gut 235 km in 5 tagen. es war grossartig.
macht es schoen, bis die tage, Uwe
@family: love, freue mich schon sehr auf euch
@all: danke fuer eure liebe unterstuetzung
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Posted On: 10 Mar 2012 11:42 am
Posted On: 10 Mar 2012 01:51 am
07 March 2012 06:05 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
hey, ihr muesstet jetzt mal mein strahlen sehen nachdem ich eure emails gelesen habe. echt klasse mi euch.
ja heute stage 4, das gute vorab: es waren 200 meter weniger als gestern und ich bin heute 34 geworden. rolle das feld halt von hinten auf.
los ging es mit quaelenden 10 km bergauf bergab durch meinen geliebten sand, das ist so schrecklich anstrengend. nach checkpoint 1 dann eine echte speedstrecke, dafuer 12,8 km gekeult wie ein begaster. war ca. 30 am cp 2. habe dann leider meine zusatztrinkflasche liegen lassen und musste nochmal zurueck. war zwar nur ein km mehr, hat aber trotzdem geaergert.
nun kamen die infamous saltflats. weiss nicht ob das die unberuehmten oder infamen salzfelder waren. stellt euch vor ihr lauf ueber korallenfelder, hohe steile salskrustentuerme, die dir die knochen verbiegen und bei jedem schritt zusammen krachen, waehrend dein fuss irgendwo hingebogen wird. zur abwechslung kamen dann matschige salzfelder und wieder harte. das ganze ging ueber 14 km die mittagssonne bruzelte gnadenlos bei ca. 30 grad im schatten, welcher fehlte, dazu windstille. meine fresse war das ein glutofen.
straight durchgelaufen bei cp 3 wasser getankt und die letzten 3,5 km volle socke. wieder ein geiler tag, 6 stunden, 39,8 km.
die grosse ueberraschung heute ist, das es hier einen kleinen kuehlen see gibt, in den wir erst mal samt klamotten reingesprungen sind. koennt ihr euch vorstellen, wie wir vorher aussahen? wir haben nur ein shirt eine uhose eine laufhose. da haben wir bisher in 4 tagen bei 160 km ca. 10 liter pro tag durchgeschwitzt und geschlafen wird damit auch. kein wunder, dass wir ca. 100 fliegen in unserem 10 mann zelt haben. ich glaube ein bruenftiger ziegenbock haette sich sofort in mein laufshirt verliebt.
hier kehrt jetzt routine ein: 5:30 aufstehen, fuesse tapen (habe noch keine einzige blase, dafuer alle anderen ca, 1,5 mio), fruehstueck, laufen, knochen kneten, tuetenfutter mampfen und um 8 in die heia. so koennte das jetzt immer weitergehen.
damit wir das nicht machen kommt morgen die lange etappe von 75 km, die ich in einem stueck durchlaufen will. melde mich dann uebermrgen wieder.
fighting uwe
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Posted On: 09 Mar 2012 05:08 pm
Posted On: 09 Mar 2012 04:35 pm
Posted On: 09 Mar 2012 02:45 pm
Posted On: 09 Mar 2012 02:39 pm
Posted On: 09 Mar 2012 02:20 pm
Posted On: 09 Mar 2012 11:09 am
Posted On: 09 Mar 2012 09:11 am
Posted On: 08 Mar 2012 08:40 pm
Posted On: 08 Mar 2012 03:22 pm
Posted On: 08 Mar 2012 02:24 pm
Posted On: 08 Mar 2012 02:23 pm
Posted On: 08 Mar 2012 12:09 pm
Posted On: 08 Mar 2012 12:06 pm
Posted On: 08 Mar 2012 10:36 am
Posted On: 08 Mar 2012 09:21 am
Posted On: 08 Mar 2012 07:16 am
Posted On: 08 Mar 2012 06:22 am
Posted On: 08 Mar 2012 06:15 am
06 March 2012 07:07 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
hi ihr lieben, zwei dinge vorab:
1. verzichtet bitte auf umlaute, das wird hier unlesbar
2. gestern waren es ca. 38 km, also habe ich etwas untertrieben.
nach einem schoenen abend mit toller ausstcht auf den schneebedeckten vulkan lincancabur und den salzsee hat der sonnenuntergang traumhafte farben in die landschaft gemalt.
briefing heute um 7:30: man sagte uns, das wird die schwerste etappe - nehmen wir es vorweg, es war hammerhart.
hier die kurzbeschreibung:
die ersten km ging es sofort in huefthoch bewachsene felder. als untergrund muesst ihr euch ein meer von maulwurfshuegel grossen steinharten kuhfladen vorstellen. bei jedem schritt kracht man 10 cm tief ein und kann sich staendig die fuesse brechen.
nach fuenf km kommt ein langer jeeptrack. nun vollgas. der rucksack ist schon leichter. checkpoint 1 und 2 schnell genommen. die hitze kommt auf.
nach cp 2 wird es gnadenlos. wieder kommt der kuhfladenweg und wechselt sich jetzt ab mit feldern, die mir bis zur brust gehen und einen matschigen untergrund bieten. schliesslich kommt 10 cm tiefer sand und manch einer ist schon demoralisiert.
endlich cp 3: einige km durch sand, dann 5 km schroffe felsen und 200 m wstaendig bergaus. dann wieder runter wieder sand und: was ist das? ein duenencanyon. man muss fast senkrecht runter und auf allen vieren wieder rauf. heidewitzka, da geht die muffe. und das ganze nun mehrere male hintereinander. jetzt weiss ich, warum wir an cp 3 einen liter zusatzwasser mitnehmen mussten. einer der fuehrenden dreht in der glut um, weil es ihm nicht gut geht. wir keulen weiter. die meisten gehen. ich bekomme die zweite luft und renne wie ein begaster. steile duenen runter, abspringen in ein flussbett, durch den matsch, 50 m wieder rauf, nochmal diverse huegel durch tiefen sand hoch und runter. das camp ist zu sehen, nochmal 50 m steil bergab und dann genau vor dem ziel wieder 50 hoch durch tiefen sand bei 45 % steigung. endlich oben, das herz explodiert vor freude und anstrengung. mein bester tag, 40 km in 6:30. glueckseligkeit.
seid gedrueckt freunde, uwe
@pia, zoe, jus: love and kisses
@ manuela: dieter hat einen kuss gekriegt, er war etwas verwundert aber hat sich gefreut.ihm geht es gut, am meisten kaempft er mit dem rucksack.
@all: danke ihr huebschen
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Posted On: 07 Mar 2012 06:26 pm
Posted On: 07 Mar 2012 05:35 pm
Posted On: 07 Mar 2012 04:28 pm
Posted On: 07 Mar 2012 02:41 pm
Posted On: 07 Mar 2012 02:34 pm
Posted On: 07 Mar 2012 11:49 am
Posted On: 07 Mar 2012 10:17 am
Posted On: 07 Mar 2012 09:10 am
Posted On: 07 Mar 2012 07:14 am
05 March 2012 06:46 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
zuerst ganz lieben dank an alle emailer: ihr koennt euch gar nicht vorstellen, wie sehr das motiviert hier in der einsamen wueste.
gestern sind wir durch das moonvalley gelaufen und wie ihr inzwischen gesehen habt habe ich die 34 km in 4,51h geschafft.
heute morgen wurde uns mitgeteilt, dass die strecke von 42 auf 34 km verkuerzt wird,da einige abschnitte wegen des vielen regens unpassierbar sind. so ging es dann wieder nach dem fruehstueck um 8 los und nach ca. 1 km mussten wir 4-5 mal einen fluss durchqueren, natuerlich mit voller ausruestung und schuhen, die danach 5 kg pro stueck gewogen haben. danach ging es zur entspannung senkrecht eine stunde lang einen steilen berg hinauf. keuchend oben angekommen wurden wir mit einem grandiosen ausblick auf einen wunderschoenen canyon belohnt. es war atemberaubend schoen. vom berggrat aus mussten wir dann eine riesige sandduene runterrennen und kamen dann endlich im tiefen sand an checkpoint 2 an.
es folgte eine gemuetliche passage bis wir noch mehrmals durch reissende fluesse watscheln mussten. das war dann schon schlauchend, da die schweren fueseckse und der sandige untergrund rennen kaum noch zuliessen. ganz hart wurde es nach checkpoint 3. drei km durch einen matschigen sumpf und dann nochmal 3 km durch tiefen sand. alles sehr schoen anzusehen. zum laufen der horror. die mauken qualmten. zum schluss nochmal durch die gluehende mittagshitze nonstop einen jeeptrack langgehastet so schnell es ging.
nach 5,5 h hatte ich diese sehr schoene und unglaublich anspruchsvolle strecke nach 34 km geschafft. unser camp liegt an einem tollen salzsee.
danke fuer eure emails:
@manuela, klar dieter wird gekuesst, bin gestern den ganzen tag mit ihm zusammen gelaufen.
@manfred, komme gerne alter knacker.
@tatjana, merci
@henrick bald nehme ich dich mit
@andree, dich auch
@pia grosse liebe und 1000 kuesse
@all, bis bald
@moni, ich glaub das waer auch was fuer dich
adios, uwe
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Posted On: 07 Mar 2012 12:33 am
Posted On: 06 Mar 2012 11:02 pm
Posted On: 06 Mar 2012 04:28 pm
Posted On: 06 Mar 2012 04:24 pm
Posted On: 06 Mar 2012 03:51 pm
Posted On: 06 Mar 2012 09:59 am
Posted On: 06 Mar 2012 09:56 am
Posted On: 06 Mar 2012 08:42 am
Posted On: 06 Mar 2012 06:47 am
04 March 2012 07:51 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Ich beginne gestern. Im Camp angekommen hat es in der trockensten Wueste der Welt erstmal so geregnet, dass die Zelte vollgelaufen sind. Abenteuer muss sein.
Heute ging es um 8 Uhr los. Es wurde gerade hell und es war noch a...kalt.
Ich hab es gemuetlich angehen lassen und musste feststellen, dass die Luft auf 3000 m Hoehe duenner ist und die Pumpe ganz schoen geht. Der schwere Rucksack hat das Kreuz malttraetiert und die Sonne hat bei ueber 30 Grad gebrutzelt.
Es war prima und die Landschaft beeindruckend. Nach km 19 dann die Ueberraschung: 8 km einen nicht endenden Berg hinauf. Das Wasser war alle und dann kann man auch schon mal ein bisschen fluchen in der Wueste.
Aber schliesslich bin ich gut angekommen, habe keine Blasen und fuehle mich schon wieder ganz fit. Derzeit haben wir hier Sturm und muessen mit Steinen unsere Zelte vorm Wegfliegen schuetzen.
Morgen wird es haerter. Hab jetzt Hunger wie ein Wolf.
Tschuess bis morgen. Seid gedrueckt, Uwe - und Kuesse an die family
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Posted On: 05 Mar 2012 09:47 pm
Posted On: 05 Mar 2012 07:13 pm
Posted On: 05 Mar 2012 07:12 pm
Posted On: 05 Mar 2012 07:49 am
Posted On: 05 Mar 2012 07:14 am
Posted On: 05 Mar 2012 06:39 am
02 March 2012 11:59 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
heute bin ich endlich in San Pedro de Atacama angekommen. Das ist hier ein kleines nette Wuestendorf, von dem aus alle Touristen die Attraktionen der Umgebung besuchen. Das wohl meistbesuchte Staedtchen in Chile - zu Recht, denn der Rest von Chile war bisher nicht so prickelnd.
In den letzten 72 Stunden habe ich wohl 60 geschlafen: Den fehlenden Schlaf von den Fluegen nachgeholt, den Jetlag verdaut, Montezuma sehr muehselig besiegt, mich an die Hoehe gewoehnt, Kopf- und Gliederschmerzen beseitigt und mental auf die anstehenden Freuden vorbereitet.
Inzwischen ist mir auch klar, warum dieses Rennen zu den haertesten zaehlt: Es ist sehr trocken, von windstill bis stuermisch ist auch alles drin und die Sonne hier oben bruzzelt gewaltig. Hier gibt es einen UV-Indikator. Lampen von gruen ueber orange bis rot und ganz oben lila leuchten. Hier leuchtet LILA: Extremo: nicht in die Sonne gehen und maximale Aufenthaltszeit in der Sonne 22 Minuten pro Tag steht daneben. Da bin ich ja beruhigt, dass wir immer nur im Schnitt sechs Stunden unterwegs sind.
Morgen um 6 Uhr aufstehen, fruehstuecken und um 8 Uhr ist Briefing, einchecken, strenge Materialkontrolle, dann mit Bus ca. 1.5 h ins erste Camp, wo wir das erste mal uebernachten, bevor es dann am Sonntag losgeht.
Mir geht es gut, bin ein bisschen aufgeregt und eine positive Anspannung ist schon in der Oberschenkelmuskulatur zu spueren. Leute, es wird hart. Ihr lest wieder am 04.03. nach der ersten Etappe von mir.
Gehabt Euch wohl, Ubaldo (wie der Spanier sagt)
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Posted On: 05 Mar 2012 01:25 am
Posted On: 05 Mar 2012 12:31 am
Posted On: 04 Mar 2012 06:12 pm
Posted On: 04 Mar 2012 10:04 am
Posted On: 04 Mar 2012 10:00 am
Posted On: 03 Mar 2012 02:27 pm
29 February 2012 10:30 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
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Posted On: 02 Mar 2012 08:05 pm
Posted On: 01 Mar 2012 05:24 pm
Posted On: 01 Mar 2012 12:50 pm
26 February 2012 03:13 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Es ist Sonntag. Heute Abend 18:35 startet mein Flieger. 2 h nach Paris und dann direkt nach Santiago de Chile. 14 Stunden Flugzeit werden sicherlich sehr schön.
In Chile bin ich Euch dann vier Stunden voraus. Ich muss also meine Uhr vier Stunden zurückstellen.
Nach der Post time ist es ca. 3 Uhr. Bei mir ist es 12 Uhr Mittags. Also auch hier für Euch die Zeitdifferenz.
Wenn ich mich auf einer Etappe beeile, bin ich vielleicht schon im Ziel, wenn Ihr aufsteht. Ich werde Euch dann wecken. Wird aber wohl eher die Langschläfer betreffen oder Ihr seid beim Mittagsschlaf. ;=)
Die Ausrüstung ist komplett zusammen, dreimal gecheckt, gewogen und gepackt: Juchhuu, 8,5 kg Startgewicht im Rucksack, der schon allein 1,2 kg wiegt. Sieht wenig aus, wiegt wenig, aber davon werde ich mich eine Woche lang ernähren. Es hat sich also die wochenlange Vorbereitung gelohnt. Das sind gut 2,5 kg weniger als beim Marathon des Sables.
Aufgeregt bin ich noch nicht. Jetzt kommt der letzte lange Lauf dran und in einer Woche startet das Rennen.
Freu mich schon auf Kurosch, Frank, Dieter und die anderen.
Seit gedrückt. Euer Kaltduscher, Uwe
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Posted On: 12 Mar 2012 10:29 am
Posted On: 10 Mar 2012 11:06 pm
Posted On: 10 Mar 2012 11:03 pm
Posted On: 10 Mar 2012 10:42 pm