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Atacama Crossing Blogs 2012
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PostsAtacama Crossing (2012) blog posts from Roberto Rivola
19 March 2012 10:21 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Video: "Lo studio con Marie e Laura Polli e Roberto Rivola", da 00:08:50
http://sport.rsi.ch/home/channels/sport/sport_on_line/2012/03/18--GP-di-Lugano-Schwazer-da-record
Questa settimana ancora riposo, da settimana prossima si riprendono gli allenamenti per la Sahara Race 2012, partenza il 28 ottobre!
11 March 2012 11:49 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Tag 5: ein wunderbarer Tag in Gegenden, wo ich sonst nie gewesen waere. ein langer aber auch kurzweiliger Tag: 11 Stunden unterwegs, und kuerzer als die eingeplanten 12 bis 14 Stunden. Wir waren unter anderem auf zwei Salz-Hochebenen, es war wie auf einem Gletscher, nur statt Schnee hat es Mineralien, die der Boden rausschwitzt. Silvia: das Photoapparat funktioniert wieder einigermassen, ich kann dann die entsprechenden Bilder zeigen. Peter S. ich komme dann noch auf dich zu. Dann in der groessten Mittagshitze eine senkrechte Duene und weiter zum Tal des Mondes, wo die NASA ihre Mondlandunge simuliert hat. Gegen Schluss waren wir in einer Ausflugsgegend, ploetzlich ertoenen Hopp Schwiiz-Rufe. Schweizer Touristen haben die Nationalflaggen auf meinen Aermeln ganz gut beobachtet. Das hat weitere Motivationssschuebe ausgeloest. Kaum im Ziel hat es angefangen zu donnern und zu regnen, und dies in der trockensten Wueste der Welt. Leute, die noch unterwegs waren, wurden ins Camp mit Bussen gebracht, heute morgen durften sie wieder hoch fahren und ins Ziel laufen.
Ich habe die Streckenabschnitte gut einteilen koennen: in der heissen Mittagszeit ein verbesserungsfaehiges Walking (Kristina, hiermit bist vorgewarnt); am Vormittag, in den knappen bewoelkten Abschnitten" und gegen Abend rennen. Ich war praktisch den ganzen Tag alleine unterwegs, mit Ausnahme von meinem fidelen Schlittenhund (er ist uebrigens kein Huskie, sondern seltsamerweise ein weisser - mittlerweile sandbrauner - Terrier.
Pause: gerade jetzt Besuch von einem weissen Schmetterling auf meinem Aermel, das muss etwas heissen, diese haeufigen Besuche. Weiteres aus der Tierwelt fuer meine fidelen Leser, wenn ich schon dabei bin: vorgestern im Camp eine Libelle beobachtet, gestern morgen ein Geko neben meiner Luftmatratze.
Heute muessen wir den Tag im Camp ueber uns ergehen lassen. Faulenzen, diskutieren, viel trinken, essen und von richtigem Essen traeumen. Im Zelt war vor Kurzem die Rede von English Breakfast (5 von 9 Mitbewohnern sind Englaender), von Pizza, Bier, Steaks, ...
Anscheinend haben viele Blog-Leser unter meinen Blogs geschrieben, ich kann diese Beitraege nicht lesen. Ich kann dann damit die tote Zeit am Flughafen verbringen. Auf jeden Fall wieder ein grosses Dankeschoen fuer eure Energie, sie kommt an, und wie! Keine Ahnung, ob dies auch auf die Klassierung Auswirkungen hat, auf jeden Fall wirkt sie sich auf meine gute Laune aus. Dies ist wohl mein letzter Blog aus dem Camp. Morgen laufen wir noch eine kurze Schlussetappe, dann gibt es eine Big party. Ich werde mich vermutlich erst am Sonntag wieder melden koennen.
Eine nicht unwesentliche Notiz zum Schluss: ich bin etwa 60'000 Schritte mit einem sich loesenden Schuhabsatz gelaufen, und weitere 28,000 Schritte mit selbigem notfallmaessig getaptem Schuhabsatz. Die Salzkrusten vom dritten und vierten Tag haben die Sohlen aufgeschlitzt. Aber da war ich aus frueheren Berichten vorgewarrnt. Das ist vermutlich kein Asics-Baufehler, das werde ich aber mit meinem Ausruester genau analysieren. Jetzt kann ich den Nachmittag etwas kurzweiliger gestalten: ich werde das Schuhtaping ausbessern. Es soll noch weitere 11,000 Schritte aushalten.
Heute einmal mehr: More than power. See you soon!
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Posted On: 10 Mar 2012 12:20 pm
Posted On: 10 Mar 2012 06:55 am
11 March 2012 06:44 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
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Posted On: 11 Mar 2012 10:22 pm
Posted On: 11 Mar 2012 06:46 pm
07 March 2012 07:03 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Danke allen fuer die gstrigen Energieschuebe. Ich muss es gestehen, gestern Nachmittag war ich in einem Loch. Ich hatte eine grosse Blase an der Fere, wohl von den Flussueberquerungen verursacht, und ich wusste nicht wie ich sie behandeln sollte. Ich konnte sie zum Glueck behandeln und heute weier laufen.
Heute bin ich wieder verhalten gestartet, habe auf den ersten 10 kim zusammen mit 3 anderen schweizern viele Bildern auf bergigen Singletrails geschossen. Ich habe mich wie in den Innerschweizer Bergen gefunden. Dann sind wir runter in die Ebene gelaufen, dort kam ich in ein Runners high, auf 13 Km im Sand und dann 14 Km auf einer Salzebene habe ich bestimmt 30 Leute ueberholt. Und nun kommen alle zu mirr ins Zelt, um mich dazu zu gratulieren, das ist das Schoene an diesen Veranstaltungen, die Fairness und d8e Freundschaft. Einee neue Freundschaft ist uebrigens auf den letzten 5 km entstanden, mit einem anderen Roberto, aus Argentinien. Einiger negativer Intermezzo war eine 5 minuetige Auseinandersetzung mit einer Peter wohl bekannten strenger Finnin, es ging um eine obligatorische Wasserfkache, die ich nicht dabei hatte, weil ich erwartete, dass sie sie mir gibt. Heute habe ich uebrigens nur waehrend dem Lauf 7 Liter getrunken. Bis am Abend werden wohl 10 sein. Wir sind nun an einem schoenen Ort mitten auf einer Salzebene, zwischen 2 kleinen Sen, die fast wie Pools aussehen. Viele Leute baden darin, ichn verzichte lieber, moechte meine kleinen Verletzungen nicht infizieren.
Morgen die lange Etappe, mit Ankunft in der Nacht. Die Streckenabschniite sind im Roadbook als "moderate" angeschrieben. Ich werde wieder langsam starten und das Feld von hinten aufrollen, das gibt gute Gefuehle.Wichitig wird es sein, die "Ernaehrung" gut einzuteilen. Und wie heute die Tipps von Karin befolgen. Herzlichen Dank dafuer, sie haben mir echt geholfen!
Kleine Fussnote: ich kann hier nur Nachrichten lesen, die unter der Rubrik "email a competitor" geschrieben werden. Blog- und Facebook-Kommentare kann ich hier nicht lesen, emails auch nicht.
Keep on smiling and running, euer flying Roby
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Posted On: 09 Mar 2012 06:08 pm
Posted On: 08 Mar 2012 08:08 pm
Posted On: 08 Mar 2012 11:13 am
Posted On: 08 Mar 2012 10:51 am
Posted On: 08 Mar 2012 07:20 am
06 March 2012 06:12 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Heute habe ich g den Unterschied zwischen Velofahrer und Wuestenlaeufer entdeckt. Wuesntenlaeufer liebe Gegenwind in der Hitze!
Der Tag war naemlich sehr hart, und ich war fast 7 Stunde fuer 41 km unterwegs. Karin, haette ich vorher deinen heutigen Tipp gekriegt … Dreiviertel der Strecke waren nichtnso spannend wie schon mal. Mannshohe Graeser, worin man die naechste Markierung suchen musste, fast wie einen Postenlauf, dann lange Stuecke auf lehmigem Boden, andere mit Salzkrusten. Die letzten 10 Km waren dann interessanter, im Sand und auf Schieferplatten. Ich habe mich wieder als Kind gefuehlt, als ich im Maggiatal und im Blenital von Stein zu Stein gesprungen bin, das hat mir heute sicher geholfen. Und dann runter und rauf in zwei trockenen Flussbette, rauf auf allen Vieren …Etwa 500 km in trockenen Wasserkanaelen, fast wie im Wallis.
Entgegen meinen Grundsaetzen bin ich heute mit Musk gelaufen, zu eintoening waren die Abschnitte, und ich war viel allein unterwegs. Gut, der Schlittenhund und wieder ein weisser Schmeterling haben mir ebenfalls Gesellschaft geleistet. Gegen Schluss bin ich mit einem Japaner und ein Zeltmitbewohner gelaufen, ein exMarines aus England. Ich b in shr nzufrieden mit meinem taktischen Lauf, bin langsam gestartet und Platz und Platz aufgeholt. Das Glecihe morgen. Ich moeche aber nicht zu weit vorne klassiert sein, damit ich fuer die lange Etappe in der Morgenfruehe starten kann. Die schnellsten starten naemlich erst um 10 Uhr.
Heute wat ich der Zweite von unserem Zelt im Ziel, das heisst eine gute Schlafplatzwahl. Erste ist uebrigens jeden Tag Annemarie, die als Personalcoach im Engadin wohnt. Und sie ist auch fuehrende Frau.
Zurueck zur Musik, Reto deine Spiiningstuecke haben mir sehr geholfen, unter anderem dreimal “Encore une fois”. Pfanni und Claudia, natuerlich war auch Aysha dabei.
So, jetzt noch ein paar Blasen behandeln. Und danke an alle fuer die positive Energie!
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Posted On: 07 Mar 2012 08:26 pm
Posted On: 07 Mar 2012 06:00 pm
Posted On: 07 Mar 2012 09:10 am
Posted On: 07 Mar 2012 04:20 am
05 March 2012 06:01 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Wieder heil im Ziel! Zuerst herzlichen Dank an alle fuer die lieben Gedanken und Worte. Die Highlights des Tages. Viermal eine Flussueberquerung, mit Wasser bis zu den Knien. Kristina, daas muessen wir auch in den Alpen probieren, voll geil! Leider verursachen sie Blasen an den Fuessen ... Weiter mit Highlights: ein Singletrail wie in den Schweizer Bergen, so im Stil Richtung Piz Nair. Wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt mit Magenbrennen und zwei harmlosen Stuerzen zu kaempfen hatte, ab jetzt kam ich in ein schoenes Flow. Und dann eine Riesenduene runterlaufen, wie skifahren! Dani und Claudia, ihr wisst wie dies sich anfuehlt. Heute hatte ich wieder eine Begegnung mit einem Schmetterling, heute ein weisser, gestern ein gelber. Und sogar eine Blume habe ich gesehen.
Letzte Nacht hatte wir nur starken Wind, zum Glueck keinen Regen. Wegen Hochwasser haben aber die Organisatoren die Strecke leicht geaendert, wie gesagt mussten wir 4mal Fluesse ueberqueren. Die Streckenabschnitte waren wunderbar, aber das war hart, sehr hart. Die letzten 10 Kilometer in der Mittgshitze auf einer Salzflaeche und dann auf einer nie endenden 4 km langen Schotterstrasse bin ich mit einem deutschen Triathleten zusammen gelaufen, wir haben uns gegenseitig angespornt. In der Zwischenzeit habe ich mich sehr gut erholt. Materialmaessig muss ichy mich nunn dahinter setzen, die Photokamera scheint ausgestiegen zu sein, der Flusstrom hat die Gamaschen etwas weggerissen ... Und morgen ist Sand angesagt, Gamaschen waren schon nuetzlich.Kristina keine Sorgen, mittlerweile bin ich handwerklich begabt. Als Fruehankommender geniesse ich nun den Nachmittag an einem wunderbaren Salzsee mit den beschneiten Anden im Hintergrund und endlich blauem Himmel. Ein paar technische Detaiils: wer mir mails schickt, bitte keine Umlaute, sie verstellen die Woerter bis zur Unlesbarkeit ... Und kann mir jemand sager, wie ichn klassiert bin? Ich denke, fuer die erste Haelfte sollte es reichen. Nochmals Danke an alle, und bis morgen!
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Posted On: 07 Mar 2012 05:57 pm
Posted On: 06 Mar 2012 07:07 pm
Posted On: 06 Mar 2012 06:52 pm
Posted On: 06 Mar 2012 04:47 pm
Posted On: 06 Mar 2012 08:51 am
Posted On: 06 Mar 2012 07:24 am
Posted On: 06 Mar 2012 06:32 am
Posted On: 06 Mar 2012 05:24 am
04 March 2012 09:10 am (GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna
Das Abenteuer hat begonnen! Und wie! Kaum angekommen Im Camp 1 hat es begonnen zu regnen und zu stuermen. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei, wir sind agerfeuer, um zu essen und uns aufzuwaermen. Nun bin ich gesund undwohl erhalten im Ziel der ersten Etappe, mit ganz vielen Eindruecken, die ich noch verarbeiten muss. Kristina: der Reissverschluss hat gehalten, ich habe ihn ja facmaennisch geflickt.
Ie heutige Etappe war akls “moderate” angegeben. Vom Terrain her ging es ja, nur die Hitze hat mir etwsa zu schaffen gemacht. Die letzte Stunde, kurz vor der Mittgszeit habe ich in einem richtigen Backofen vrebracht: eine ansteigende Strasse in einem Canyon. Die 1.5 Liter Wasser vom Checkpoint 3 sind schnell ausgegangen, Kopfarbeit ein ein virtueller Schlittenhund neben mir haben mich bis zum Pass hoch gebracht. Und auch die Vorfreude auf eure Mitteilungen.
Kurz nach dem Start hat es bereits Stuerze von uebermotivierten Laeufern gegeben, ich konnte sachte anlaufen und habe nach 5 Kilometer Laeufer um Laeufer ueberholt. Wunderbare Eindruecke haben die Strecke in einem trockenen Flussbett, eine Traversierung von einer weiten Flaeche und eine unendliche Steigung zu einer stillgelegten Kupfermin hinterlassen.Ich habe sogar Besuch von einem Schmetterling begleitet. Er glaubte wohl, in mich eine BLume erkannt yu haben. Wie er wohl hier gelandet ist, und wie er ueberleben kann … Trotz Regen habe ich keine einzige Blume gesehen.
Mir geht es ausgezeichnet, nur die Schultern haben mir etwas zu scahffen gegeben. Steff du bist vorgewarnet: Aufbauprogrmm fuer Rucksaecke ab 8 kg.
Morgen Ausflug in den Tal des Todes, mit zwei Abschnitten, die als “difficult” angegeben sind. Ich freue mich bereits auf die angekuendigte Incastrase, auf die Durchquerung eines Tunnerls und auf das Fussbaden beim etwas 40mal traversieren eines Flusses. Hier treffen weitere Lauefer ein, nach 8 Stunden, Respekt. Und der naechste Sturm trifft gerade ein.
Sorrz fuer die Tippfehler, aber wegen der Sonneneinstrahlung sehe ich kaum den Bildschirm, zudem haben wir hier eine amerikanische Tastatur, die ich langsam im Giff habe.
Keep on running!
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